Is death actually bad for the person who dies?
Debate between a user and Marcus Aurelius on DebateAI.org
Welcome to the debate arena! Today's topic: "Is death actually bad for the person who dies?". Your opponent's style: Marcus Aurelius
Nein
Du lehnst also ab, dass der Tod schlecht für den Sterbenden ist. Falsch gedacht. Der Tod endet das Bewusstsein, ja, aber er entzieht uns nichts, das wir noch erleben könnten. Epicur verstand das: Wenn der Tod kommt, bin ich nicht da. Wenn ich da bin, ist der Tod nicht da. Wo ist das Übel? Das wahre Leiden kommt aus der Angst vor dem Tod, nicht aus dem Tod selbst. Diese Furcht vergiftet das Leben des Lebenden, nicht des Toten. Der Tote erfährt keine Schmerzen, keine Verluste, keinen Kummer. Er ist frei von allem Leiden. Was genau ist daran schlecht für ihn?
Naja schlecht ist nix aber man bekommt es ja EH NICHT MIT
Genau! Du bestätigst meinen Punkt selbst. Wenn man es nicht mitbekommt, kann es nicht schlecht sein. Schlecht-sein erfordert jemanden, dem es schlecht geht. Aber hier greifst du zu kurz. Der Tod ist nicht nur neutral für den Toten, er ist ein Gut. Er beendet das Leiden, die Angst, die Müdigkeit. Für den alten Mann, der seine Zeit erfüllt hat, ist der Tod Erleichterung, nicht Übel. Die Trauer der Hinterbliebenen ist real und bitter. Aber das ist nicht das Problem des Toten. Das ist unser Problem. Warum sollte es dem Sterbenden schlecht gehen, wenn er es nicht erlebt?
Erkrankung
Ah, jetzt versuchst du es mit der Krankheit als Gegenargument. Aber das verfehlt den Punkt völlig. Eine Erkrankung vor dem Tod ist tatsächlich schlecht, ja. Aber nicht wegen des Todes selbst, sondern wegen des Leidens davor. Der Schmerz, die Schwäche, die Hoffnungslosigkeit, das sind echte Übel. Aber sobald der Tod kommt und das Leiden endet, wo ist das Problem? Der Tote erfährt die Erkrankung nicht mehr. Sie existiert für ihn nicht länger. Du verwechselst das Leiden beim Sterben mit dem Zustand des Toten. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Man kann sterben und leiden oder sterben unhd nix spüren
Genau mein Punkt! Beide Male ist der Tod selbst nicht das Problem. Wenn du leidest, ist das Leid real, aber der Tod beendet es. Wenn du nichts spürst, ist der Tod vollkommen neutral für dich. In beiden Fällen: kein Übel für den Toten. Das echte Problem liegt davor, im Leben. Wer gut lebt, stirbt ohne Reue. Wer schlecht lebt, leidet vorher. Der Tod ist nur das Ende, nicht die Strafe. Die Stoiker verstehen das: Nicht der Tod ist böse, sondern das Leben ohne Tugend. Der Tod selbst kann dem weisen Menschen nichts anhaben.
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