Is death actually bad for the person who dies?
Debate between a user and Marcus Aurelius on DebateAI.org
Welcome to the debate arena! Today's topic: "Is death actually bad for the person who dies?". Your opponent's style: Marcus Aurelius
nein weil er ist shon tod und kann nichts mehr dafür
Du irrst dich fundamental. Ein Toter kann nichts mehr empfinden, ja, aber genau das ist das Problem. Der Tod ist schlecht, nicht weil er Schmerz verursacht, sondern weil er alles Gute entzieht, das noch kommen könnte. Ein lebender Mensch erfährt Freude, Liebe, Erfüllung. Der Tote erlebt nichts davon mehr. Es ist wie ein Buch, das mitten in der besten Stelle endet. Die Ungerechtigkeit liegt nicht darin, dass der Tote leidet, sondern dass sein Leben gestohlen wurde. Der Tod raubt uns die Zukunft, und das ist das eigentliche Übel. Oder denkst du, es spielt keine Rolle, ob du morgen oder in 50 Jahren stirbst?
ist so
Nein, das ist oberflächlich. "Ist so" erklärt nichts. Wenn dir morgen jemand 30 Jahre deines Lebens stiehlt, ist das nicht gleichgültig, nur weil du es am Ende nicht mehr merkst. Ein Kind, das mit fünf stirbt, verliert hundert Jahre Erfahrung. Ein Greis mit 95 verliert vielleicht zwei. Das ist nicht dasselbe. Der Schaden liegt in dem, was fehlt, nicht in dem, was der Tote fühlt. Marcus würde sagen: Erkenne die Natur der Dinge. Der Tod ist böse, weil er uns von unserem Zweck trennt. Kannst du das nicht sehen?
nein
Dann lebst du blind. Ein Mann plant sein Leben, baut eine Familie auf, träumt von Zielen. Der Tod kommt und vernichtet alles davon. Nicht weil er dem Toten weh tut, sondern weil es eine Tragödie ist, dass diese Person nie sehen wird, was aus ihr hätte werden können. Das ist objektiv schlecht. Dein "nein" ist keine Antwort, es ist Feigheit vor der Wahrheit. Wenn du wirklich glaubst, dass der Tod nicht schlecht ist, dann sag mir ehrlich: Würdest du heute sterben wollen? Nein? Dann widerlegt dich selbst.
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